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THEMA: Welcher Fertigmäher ist gut moddbar?

Welcher Fertigmäher ist gut moddbar? 11 Monate 6 Tage her #16363

  • Karl
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Da es bei mir gerade wegen beruflicher Auslastung keine Chance auf einen Selbstbau gibt - so gern ich das auch tun würde -, muss wohl doch endlich mal ein fertiger Mäher ran.

Allerdings möchte ich mir durchaus offenhalten, den später mal zu modifizieren:
- mehr Sensoren wie Treppensensor, verfeinerte Schleifenerkennung
- mehrere Schleifen, in die man ihn umschaltbar schicken kann
- bessere "Intelligenz"
- mehr Akku
- eventuell Solarpanel

Aktuell müsste der Mäher mindestens erfüllen:
- Schleifenerkennung
- Hang bis 30-40%
- Anstoßsensor (Bäume, Steinkanten)

Welche Mäher lassen sich denn gut nachträglich umbauen / erweitern? Gibt es welche, bei denen man auch ans "Gehirn" rankommt, sprich die Firmware modifizieren oder alternative Firmware aufspielen kann?

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Welcher Fertigmäher ist gut moddbar? 11 Monate 5 Tage her #16364

  • nero76
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Hallo Karl,

der Worx Landroid WG79X wurde (damals) mal gehackt ( hackaday.io/project/6717-project-landlord ), ob der Hack allerdings auch für heutige Versionen dieses Modells noch funktioniert ist fraglich (in der Regel ändern die Hersteller ICs, Platinen etc. alle paar Jahre).

Andere Fertigmäher wo man die Firmware mit eigener Software flashen kann sind mir nicht bekannt.

Richtig optimal ist da nur ein Open Source Produkt wie der Ardumower. Mit dem Ardumower hast Du die Grundlage für zukünftige Erweiterungen und Projekte wie Du beschreibst. Beispielsweise liegen Ansätze für mehrere Schleifen oder schleifenlos Mähen mit RTK GPS bereits in der Schublade.

Gruss,
Alexander

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Letzte Änderung: von nero76.

Welcher Fertigmäher ist gut moddbar? 10 Monate 1 Woche her #16451

  • Paddy
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Bestehende Mower lassen sich meines Wissens nur entkernen, sprich Chassis, Motoren, Akku usw behalten, aber die Hauptplatine durch das Ardumower PCB ersetzen. Damit hat man schnell einen funktionierenden Mäher.

Problematisch kann durchaus der eingeschränkte Platz in kommerziellen Mähern sein. Das PCB ist ziemlich groß. Das macht es perfekt für DIY Projekte, da man viel selbst löten kann und man auch unzählige, freie Steckplätze für diverse Erweiterungen hat. Die Größe macht aber gerne mal Probleme bei kommerziellen Mähern, da die Hersteller ihre eigene Platine verbauen bzw. die Platine passend gestalten. Ich weiß auch nicht, warum die sich nicht an die Ardumower Maße halten ;-)

Einen kommerziellen Mäher zum Ardumower umzubauen macht aus meiner Sicht nur Sinn wenn:
- du günstig dran kommst (ggf. defekten vom Nachbarn für zwei Kisten Bier bzw. eBay)
- du einen vor Jahren gekauft hast und der zur Verfügung steht (eigener Mower defekt?)
- ein kompletter Chassis Selbstbau aus handwerklichen Gründen ausfällt und/oder das Ardumower Chassis nicht gefällt.

Rein vom Zeitaufwand macht es keinen Unterschied, ob ich einen bestehenden Mower zum Ardumower umbaue oder gleich das Chassis aus dem Shop nehme.

Persönlich kann ich die Tianchen bzw. Rotenbach Modelle zum schlachten bedingt empfehlen. Die bekommt man recht günstig und es passt alles rein. die können aber recht laut sein. Die Antriebsmotoren sind z.B. erheblich lauter als die des Automower. Je nach verbauten Mähmotoren kann es auch ein echter Krachmacher sein. Bei früheren Modellen waren die Motorwellen 6mm, später hat man auf 8mm gewechselt. Die Wellen sind sehr lang, die 6mm schnell leicht verzogen und dann brummt der Kasten wie ein Bienenstock. Die mitgelieferten Messer sind ein Fall für die Tonne. Die bekommt man im Leben nicht scharf. 3D Drucker helfen hier weiter, schwupps hat man eine schöne Messerscheibe, auf die man die üblichen Mower Messer montieren kann. Schön scharf und schnell zu wechseln.

Öfter umgebaut worden sind auch Denna, Automower und der Worx Landroid. DIe großen Robomow bzw. deren Derivate (teils als Viking und andere verkauft) gehen meist auch. Nicht funktionieren wird es mit den Gardena, da ist zu wenig Platz.

An die Firmware lässt meines Wissens kein Hersteller einen ran. Sowas gibt/gab es meines Wissens nur bei Staubsaugerrobotern (iRobot?). Mittels reverse Engineering kann man bestimmt herausbekommen, wan wo welche Signale am CPU anliegen. Hat Alexander meines Wissens vor Jahren mal beim Rotenbach gemacht. Aber wenn man keine Zeit für einen kompletten Eigenbau hat, dann bestimmt erst recht keine für reverse Engineering.

Gruß Patrick

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Tianchen TC-158N umgebaut auf Ardumower 1.0a10-dev Azurit
Klarstein Cleantouch Staubsauger umgebaut auf Ardumower 1.0a5 Azurit
Ardumower Arctic Hare

www.weberpatrick.de
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